{"id":16037,"date":"2022-08-01T09:01:20","date_gmt":"2022-08-01T09:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/hallertau-gymnasium.de\/hgw14\/?p=16037"},"modified":"2022-08-01T09:01:20","modified_gmt":"2022-08-01T09:01:20","slug":"studienfahrt-in-die-provence-09-15-07-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hgw.bayern\/?p=16037","title":{"rendered":"Studienfahrt in die Provence (09.-15.07.2022)"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstag sp\u00e4t abends machten wir, 41 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Q11, uns gemeinsam mit unseren Lehrkr\u00e4ften Frau Lang, Frau Nosko und Herrn Sandt voller Vorfreude mit dem Bus auf den Weg Richtung Provence.<\/p>\n<p>Nach einer langen Fahrt, und gest\u00e4rkt durch ein Fr\u00fchst\u00fcck mit ersten franz\u00f6sischen Croissants, legten wir am Sonntagmittag einen Zwischenstopp in <strong>Orange<\/strong> ein, wo zun\u00e4chst eines der besterhaltenen Theater der r\u00f6mischen Antike besichtigt wurde, in dem heutzutage regelm\u00e4\u00dfig Opernauff\u00fchrungen stattfinden. Eine Gesangseinlage von Herrn Sandt verdeutlichte uns dann auf eindrucksvolle Weise die hervorragende Akustik. Von den Oberr\u00e4ngen hatte man au\u00dferdem einen szenischen Blick auf den ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Mont Ventoux, der allen Fans der Tour de France ein Begriff ist. Anschlie\u00dfend bot sich die M\u00f6glichkeit, bei einem kurzen Stadtbummel erstmals das hervorragende franz\u00f6sische Eis zu kosten. Nach der Ankunft in <strong>N\u00eemes<\/strong> am Nachmittag konnten sofort die Hotelzimmer belegt werden. Diese verf\u00fcgten alle \u00fcber eine kleine K\u00fcche, welche viele von uns im Laufe der Woche eifrig f\u00fcr das Kochen von Pastagerichten nutzten. Nach einer kurzen F\u00fchrung zu den wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten des Stadtzentrums durch die Lehrkr\u00e4fte durften wir dann endlich N\u00eemes in Gruppen selbstst\u00e4ndig erkunden.<\/p>\n<p>Am Montag wachten die meisten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler p\u00fcnktlich zum Fr\u00fchst\u00fcck auf, damit gen\u00fcgend Zeit bleiben w\u00fcrde, um am Vormittag zun\u00e4chst die \u201eAr\u00e8nes\u201c zu besichtigen. Anstelle der Gladiatorenk\u00e4mpfe, die in der Antike das Publikum unterhielten, finden heute Stierk\u00e4mpfe und Konzerte statt, wie uns Frau Lang und Frau Nosko erkl\u00e4rten. Das erste obligatorische Gruppenfoto machten wir am \u00e4u\u00dferst gut erhaltenen r\u00f6mischen Tempel, dem \u201eMaison-Carr\u00e9\u201c.\u00a0 Anschlie\u00dfend besuchten wir den vom Zirpen der Zikaden erf\u00fcllten \u201eJardin de la Fontaine\u201c mit dem \u201eTour Magne\u201c. Von diesem Turm bot sich ein fantastischer Blick auf die Stadt. Zur Entspannung und f\u00fcr ein kurzes Mittagessen folgte auch hierauf wieder die Gelegenheit f\u00fcr einen Stadtbummel. Nachmittags machte sich die Gruppe weiter auf den Weg durch die <strong>Camargue<\/strong>, wo wir neben Reisfeldern \u2013 daf\u00fcr ist das Rhonedelta n\u00e4mlich auch ber\u00fchmt \u2013 tats\u00e4chlich die angek\u00fcndigten schwarzen Stiere und wei\u00dfen Pferde erblickten, in die mittelalterliche Festungsstadt <strong>Aigues Mortes<\/strong>. Von ihrem Hafen brach der franz\u00f6sische K\u00f6nig Ludwig IX. einst zum Sechsten und zum Siebten Kreuzzug auf, jedoch liegt die Stadt nun einige Kilometer vom Meer entfernt. Einmal um die komplette Altstadt liefen wir auf der Stadtmauer. Vor allem von den T\u00fcrmen aus zeigte sich uns ein atemberaubender Ausblick sowohl auf die Salzhalde als auch auf die rosafarbene Saline von Aigues Mortes, wo das ber\u00fchmte Fleur de Sel gewonnen wird. Auf der R\u00fcckfahrt lie\u00dfen sich in den kleineren Seen auch noch die ebenfalls f\u00fcr diese Landschaft typischen Flamingos bestaunen.<\/p>\n<p>Die St\u00e4dtetour setzte sich auch am dritten Tag fort. Unser Ziel war die Festungsstadt <strong>Les Baux-de-Provence <\/strong>in den<strong> \u201e<\/strong>Alpilles\u201c<strong>. <\/strong>Hier wurde fr\u00fcher Bauxit abgebaut, w\u00e4hrend heute Olivenhaine die Landschaft in der Ebene unterhalb der Stadt pr\u00e4gen. Hervorragendes Oliven\u00f6l lie\u00df sich beim Zwischenstopp beim <em><strong>Ch\u00e2teau d&#8217;Estoublon<\/strong><\/em> verkosten. Anschlie\u00dfend besichtigte die Gruppe die mittelalterliche Festungsanlage. Die meisten besiegen eine Aussichtsplattform auf einem der T\u00fcrme, \u00a0der eine oder die andere nahm auch die M\u00f6glichkeit wahr, das Armbrustschie\u00dfen auszuprobieren. Von der Burg ist heute leider nur wenig verblieben, da Kardinal Richelieu sie im Zuge der Religionskriege im Jahr 1633 schleifen lie\u00df. Denn Les Baux-de-Provence war eine Hugenottenhochburg, wie uns Frau Nosko erkl\u00e4rte. Schlie\u00dflich f\u00fchrte uns der Weg weiter nach <strong>Avignon<\/strong>, zur \u201ePont Saint-B\u00e9n\u00e9zet\u201c und zum Papstpalast. Anl\u00e4sslich des Theaterfestivals waren in der ganzen Stadt verschiedene Akrobaten, Musiker und K\u00fcnstlergruppen unterwegs, die man angesichts der gro\u00dfen Hitze lieber nur von einem Platz im Schatten aus bewunderte. Im Bus, der direkt an der \u201ePont Saint-B\u00e9n\u00e9zet\u201c parkte, stimmte Herr Sandt spontan das Lied \u201eSur le Pont d\u2019Avignon\u201c an, welches die Gruppe auf dem R\u00fcckweg nach N\u00eemes flei\u00dfig \u00fcbte.<\/p>\n<p>Viel Zeit wurde am Mittwoch auf dem gro\u00dfen Markt in <strong>Arles<\/strong> verbracht, auf dem sich einige typisch franz\u00f6sische Spezialit\u00e4ten verkosten lie\u00dfen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt, vorbei an der Arena, war es am Nachmittag dann so weit: die lang ersehnte Fahrt an den Strand von <strong>Stes-Maries-de-la-Mer<\/strong>. Endlich konnten sich alle von den stetigen Temperaturen von durchschnittlich 35\u00b0C erholen und eine Abk\u00fchlung im Mittelmeer oder einen ausgiebigen Spaziergang am Sandstrand genie\u00dfen. Auch die anschlie\u00dfende Verkostung regionaler Produkte kam bei uns Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sehr gut an.<\/p>\n<p>Und ehe wir uns versahen, war der letzte Tag unserer Studienfahrt gekommen. Am Vormittag des Nationalfeiertags machten wir einen Abstecher in das malerische St\u00e4dtchen <strong>Uz\u00e8s<\/strong> und deckten uns in einem \u201eHypermarch\u00e9\u201c, einem riesigen Supermarkt, f\u00fcr das Nachmittagspicknick am ber\u00fchmten Aqu\u00e4dukt <strong>Pont du Gard<\/strong> ein. Dort bot sich mit dem Baden im Fluss Gardon wieder eine willkommene Gelegenheit zur Abk\u00fchlung. Den Abend lie\u00dfen alle noch auf den \u201eJeudis de N\u00eemes\u201c, dem Stadtfestival ausklingen. Verschiedene Bands und M\u00e4rkte luden zum Stadtbummel ein, einige der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hatten au\u00dferdem Karten f\u00fcr das Konzert der \u201eBlack Eyed Peas\u201c in der Arena von N\u00eemes ergattert.<\/p>\n<p>Am Freitag f\u00fchrte uns die Busfahrt \u00fcber Monaco und Italien zur\u00fcck Richtung Wolnzach. Doch gegen\u00fcber dem sich anbahnenden Heimweh \u00fcberwogen auch hier die zahlreichen sch\u00f6nen Erinnerungen, die wir alle gesammelt hatten. Au\u00dferdem hatten viele f\u00fcr sich und ihre Familien franz\u00f6sische Spezialit\u00e4ten wie K\u00e4se, Stierwurst, Fleur de Sel und Macarons im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p>(Der Artikel ist in Zusammenarbeit von Sch\u00fcler*innen und Lehrkr\u00e4ften entstanden)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallertau-gymnasium.de\/hgw14\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arena_Nimes_vor-dem-Konzert_sm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-16038\" src=\"http:\/\/hallertau-gymnasium.de\/hgw14\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arena_Nimes_vor-dem-Konzert_sm-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/hgw.bayern\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arena_Nimes_vor-dem-Konzert_sm-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/hgw.bayern\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arena_Nimes_vor-dem-Konzert_sm-300x169.jpg 300w, https:\/\/hgw.bayern\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Arena_Nimes_vor-dem-Konzert_sm-768x432.jpg 768w, 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