Die Schulehrungen des Hallertau-Gymnasiums finden traditionell am Freitag der vorletzten Schulwoche statt. Dementsprechend wurden am Freitag, 24.07.2026 in festlichem Rahmen die Leistungen der sozial besonders engagierten Schülerinnen und Schüler sowie unserer gemäß ihres Zeugnisses Schulbesten gewürdigt. Herr Heller ordnete die Veranstaltung in seiner Eröffnungsrede als einen der Höhepunkte des Schuljahres gleich nach der Abiturfeier ein. Zum Ende des Schuljahrs 2025/26 wurde das besondere Engagement folgender Gruppen geehrt:
- Die Tutorinnen und Tutoren (Leitung: Herr Mock)
- Der Schulsanitätsdienst (Leitung: Herr Staudigl)
- Die Streitschlichterinnen und Streitschlichter (Leitung: Herr Mock, Frau Hingsammer, Frau A. Brenner)
- Die Schulweghelferinnen und Schulweghelfer (Leitung: Herr Staudigl)
- Die Helferinnen und Helfer in der lernmittelfreien Bibliothek (Leitung: Frau Diener, Herr Armbruster)
- Die Peers beim Projekt Netzgänger (Leitung: Frau Berger, Frau Schmid, Frau Sosnowski, Herr Munz)
- Die Schülersprecherinnen und der Schülersprecher
Die Geehrten erhielten ein Zertifikat und einen Wolnzach-Zehner. Die Schulweghelferinnen und Schulweghelfer wurden stattdessen von der Marktgemeinde Wolnzach entlohnt. Dafür wollen wir uns herzlich bedanken.
Neben dem sozialen Engagement wurden auch die leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Dazu erhielten 42 Jugendliche der Jahrgangsstufen 5 bis 11 einen Buchgutschein, weil sie im Zeugnis einen Notendurchschnitt aus allen Fächern von 1,50 oder besser hatten. Für die großzügige Finanzierung dieser Ehrungen soll dem Elternbeirat ein besonderer Dank der Schulfamilie ausgesprochen werden. Zwei Schülerinnen aus einer 5. und einer 9. Klasse brachten sogar das Kunststück fertig, einen Schnitt von 1,00 zu erreichen, also ausschließlich die Note 1 im Zeugnis zu haben. Alle Geehrten, sowohl die Schulbesten als auch die sozial Engagierten, dienen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern als Vorbild an Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.
Die Bläserklasse unter der Leitung von Herrn Michael Sandt trugen zwei musikalische Stücke bei, womit sie der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verliehen. Dafür ihnen herzlich gedankt.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Sozialpreises 2026. Die Jury aus Frau Staudner als Vorsitzende des Elternbeirates, Lilly Staudigl als Schülersprecherin, Herrn Seitzl als Vorsitzender des örtlichen Personalrats und damit als Vertreter der Lehrkräfte sowie Herrn Dr. Dobler als Vertreter der Schulleitung hatte in diesem Jahr eine besonders schwere Aufgabe, weil alle sieben Vorschläge so gut waren, dass sie den Preis auch verdient hätten. Schließlich einigte man sich auf Tony Bauer aus der Jahrgangsstufe 12 und Herrn Zimmermann, die sich beide vom Landkreis Pfaffenhofen als Aushilfshausmeister anstellen ließen und so den Schulbetrieb am HGW am Laufen hielten. In seiner Laudatio zitierte Herr Heller zu Beginn Johann Wolfgang von Goethes Zauberlehrling die Worte: „Herr, die Not ist groß!” Damit machte er allen Anwesenden bewusst, wie die Lage an der Schule im Schuljahr 2025/26 nach dem krankheitsbedingten Ausfall der beiden Hausmeister Herr Bauer und Herr Weis war. Zwar konnte uns vom Landkreis für einige Zeit Ersatz geschickt werden, wodurch trotz allen Einsatzes nicht alle Arbeiten erledigt werden konnten. Es ist besonders bemerkenswert, dass sich Herr Zimmermann, der in seiner normalen Tätigkeit Lehrer am HGW und Mitarbeiter in der Schulleitung ist, dazu bereit erklärte, zusätzlich als Hausmeister tätig zu werden und besonders im Winter für einen sicheren Zugang zur Schule sorgte. Mindestens ebenso außergewöhnlich ist es, dass später im Schuljahr Tony Bauer als Hausmeister einsprang und sich so neben seiner normalen Tätigkeit als Schüler der Q12 für das HGW engagierte und zahlreiche Aufgaben erledigte. Die Arbeit des Hausmeisters fällt vielen nicht besonders auf, sie wird aber sofort offensichtlich, wenn sie nicht erledigt wird. Der Ausfall der regulären Hausmeister und die Dringlichkeit eines Ersatzes führt uns allen den Wert dieser Arbeit vor Augen.
Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, darunter allen Klassensprecherinnen und Klassensprechern, allen Eltern und Großeltern der Geehrten sowie allen Lehrkräften, die dem HGW durch die Anwesenheit ihre Verbundenheit zeigten und den Ehrungen als Publikum in der prall gefüllten Aula einen würdigen Rahmen verliehen.
Harald Dobler

