So heißt das Theaterstück, das unsere gesamte 7. Jahrgangsstufe im Mai im Fronte29-Jugendkulturzentrum in Ingolstadt besuchte. Es bildet den Auftakt eines Präventionsprojekts von Wirbelwind e.V. Ingolstadt zum Thema sexualisierte Gewalt. Im zweiten Teil des Projekts kam im Juli Julia Gänsheimer, Mitarbeiterin von Wirbelwind e.V., an unsere Schule und führte mit jeder 7. Klasse einen 90-minütigen Workshop durch.
Das Präventionsprojekt vermittelt den Schülerinnen und Schülern wichtiges Wissen und stärkt ihre Handlungskompetenz. Sie lernen, was unter sexualisierter Gewalt zu verstehen ist und wie sie Grenzverletzungen erkennen können. Die Inhalte werden verständlich, einfühlsam und altersgerecht vermittelt. Ein besonderes Anliegen des Projekts ist die Stärkung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen. Sie erfahren, dass sie das Recht haben, persönliche Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, wenn ihnen eine Situation unangenehm ist. Gleichzeitig fördert das Projekt einen respektvollen und achtsamen Umgang miteinander und verdeutlicht, wie wichtig gegenseitiger Respekt sowie die Wahrung persönlicher Grenzen für ein gelingendes Miteinander sind.
Darüber hinaus zeigt das Projekt auf, wo Betroffene Unterstützung finden können. Die Schülerinnen und Schüler lernen Vertrauenspersonen und Beratungsstellen kennen, an die sie sich wenden können, wenn sie selbst oder andere Hilfe benötigen. Auf diese Weise trägt das Präventionsprojekt dazu bei, das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone zu holen, Wissen zu vermitteln und Kinder und Jugendliche darin zu stärken, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu schützen.
Ines Schäffer
siehe auch: Schutzkonzept am HGW (https://hgw.bayern/?p=19285)
