Am 14.01.2026 fuhren die beiden Geografie Leistungskurse der 12. und 13. Jahrgangsstufe zusammen mit Frau Koch und Herrn Reicheneder mit dem Bus in unsere Landeshauptstadt München, um das Alpine Museum zu besuchen.

Nach einem kurzen, nicht alpinen, Fußmarsch erreichten wir  unser Ziel auf der idyllischen Praterinsel. Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und erhielten jeweils eine Führung durch das Museum. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Lage des Museums, das, wie wir schon wussten, auf einer Insel liegt und von der Isar umflossen wird. Dabei erfuhren wir, dass sich der Fluss an dieser Stelle in einen natürlichen und einen künstlich angelegten Arm teilt. Außerdem lernten wir, dass die Isar ihren Ursprung in Tirol in Österreich hat.

Anschließend besichtigten wir die „Höllentalangerhütte“, die 1893/1894 erbaut wurde. Sie wurde im Laufe der Jahre mehrfach renoviert, später abgebaut und steht heute wieder aufgebaut und restauriert im Alpinen Museum.

Danach schauten wir uns eine kleine Notfallhütte an. Diese ist natürlich weniger komfortabel ausgestattet und eher für Notfälle gedacht. Oft finden sich dort noch übrig gebliebene Sachen oder Lebensmittel von Bergsteigern beim Abstieg, die sie nicht mehr benötigen, z.B. Lebensmittel wie Nudeln, kleinere Werkzeuge oder auch Kartenspiele.  Das kann für andere wiederum eine große Hilfe sein. Leider sind diese Hütten aber immer häufiger von Vandalismus betroffen, was für Menschen, die tatsächlich Hilfe benötigen sehr problematisch sein kann.

Als nächstes gingen wir in das Hauptgebäude, um die Sonderausstellung zu besichtigen. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Zukunft der Alpen und den aktuellen Herausforderungen, mit denen die Bergregionen konfrontiert sind. Behandelt wurden unter anderem die Lichtverschmutzung und das Abschmelzen der Gletscher. Um diese zu schützen, werden Gletscher teilweise mit weißen Abdeckungen bedeckt, sodass das Eis besser erhalten bleibt. Außerdem wurde der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen thematisiert. So verdeutlichte ein Szenario, wie schwierig es ist, mit nur 15 Litern Wasser am Tag auf einer Berghütte auszukommen, während eine Person im Alltag etwa 120 Liter verbraucht.

Abschließend wurde deutlich, dass jeder Einzelne etwas zum Umweltschutz beitragen kann. Denn oft helfen bereits kleine Veränderungen im Alltag, zum Beispiel indem man seine alten Skier nicht wegwirft, sondern weiterverkauft. Damit machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserer Schule. Wir konnten somit viel über die Alpen und ihre Herausforderungen lernen und erhielten wertvolle Eindrücke für einen bewussten Umgang in der Alpenregion und Umwelt.

Veronika Wegele, Q13