Am 21.April 2026 ging es für uns – 20 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des HGW zusammen mit Frau Meister und Herrn Lohr – auf den Weg nach Irland.

Um 8.30 Uhr fuhren wir vom HGW zum Flughafen München, um dort mittags den Flug nach Dublin nehmen zu können. Als wir um 13 Uhr, nach einem sehr entspannten Flug in Dublin ankamen, empfing uns dort ein Busfahrer, der uns in die Stadtmitte brachte, wo wir mit unserem eintägigen Aufenthalt in Dublin starteten. Wir hatten schon zuhause kleine Referate vorbereitet, welche wir dann passend vor den jeweiligen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Ha‘ Penny Bridge oder dem Radley College hielten.

Anschließend ging es mit dem Bus weiter nach Bundoran, einem Ort ganz im Norden Irlands an der wunderschönen Atlantikküste. Als wir dort gegen 21 Uhr am Surfers‘ Bay – einem unserer Schulgebäude für die nächste Woche – ankamen, empfing uns der Leiter der Donegal Language School. Er erklärte uns noch, wie der nächste Tag ablaufen wird, woraufhin wir mit unseren Gastfamilien in deren Häuser fuhren. Sie waren alle sehr nett, doch nach diesem anstrengenden Tag ging es auch bald ins Bett für uns.


Am nächsten Tag stand vormittags Englisch-Unterricht in der Donegal School an, weshalb uns unsere Gastfamilien nach einem Frühstück dort hinfuhren. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die für den Rest der Woche unsere Klassen für den Englisch-Unterricht bildeten, welcher immer bis 13 Uhr ging. Wir lernten Interessantes über die irische Kultur und Sprache und führten Projekte auf Englisch durch. Nach dem Unterricht ging es für uns zu Fuß zu Surfers‘ Bay, wo wir unsere mitgebrachten Lunch-Pakete aßen. Am Nachmittag stand ein Treffen mit Transition Year Students aus der benachbarten Secondary School auf dem Programm. Wir spielten zusammen Volleyball und Basketball und unterhalten uns.

Um 17 Uhr ging es mit dem Bus wieder zu unseren Gastfamilien, die uns von der Bushaltestelle abholten. Die Zeit bis zum Abendessen gingen wir spazieren oder machten wir kleine Ausflüge mit den Gasteltern. Abends wartete das Abendessen auf uns, bei der wir die Gelegenheit hatten uns auf Englisch mit unseren Gasteltern zu unterhalten und unsere neuen Kenntnisse über die irische Kultur zu erzählen.

Die folgenden Tage starteten gleich, nur dass wir am Donnerstag nachmittags unter professioneller Anleitung Gaelic Football spielten, eine Mischung zwischen Fußball, Handball und Rugby. Es machte allen großen Spaß diese neue Sportart kennenzulernen und auch nach einer kurzen Erklärung und ein paar Übungen gleich auszuprobieren.

Auch am Freitag hatten wir vormittags Englisch-Unterricht und am Nachmittag Irish Crafts, wobei wir an den Strand gingen, um Muscheln zu sammeln und diese anschließend zu Schmuck zu verarbeiten. Man konnte mit Bohrern Löcher in Muscheln machen und zwischen Drähten und Schnüren und auch Perlen entscheiden. Der Freitag endete mit einer gemeinsamen Bowling-Runde in Bundoran. Bevor uns der Bus wieder zu unseren Gastfamilien brachte, ließen wir den Abend am Strand ausklingen.

Am Samstag stand ein besonderes Highlight unserer Sprachreise auf dem Programm: Am Vormittag fuhren wir zum Grab von Queen Maeve, einer bekannten irischen Königin. Nach einer anstrengenden Wanderung erreichten wir schließlich den Gipfel, auf dem sich ein großer Steinhaufen befindet, der an sie erinnert. Der Aufstieg war zwar herausfordernd, doch oben wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick über die irische Landschaft belohnt. Außerdem erfuhren wir viele interessante Informationen über die Geschichte von Queen Maeve und ihre Bedeutung für Irland.


Am Nachmittag besichtigten wir die Stadt Sligo. Dort hatten wir Zeit, die Stadt zu erkunden, Souvenirs zu kaufen und typisch irisches Essen zu kosten. Nach einem kurzen Stopp an einem megalithischen Steinkreis, kehrten wir zurück unserer Rückkehr nach Bundoran und unseren Gastfamilien und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Der Sonntag begann mit einem weiteren spannenden Programmpunkt: Gemeinsam lernten wir Irish Dancing kennen und übten anhand von Erklärvideos und fetziger Musik einige typische Schritte. Anschließend durften wir sogar eigene kleine Choreografien entwickeln. Danach nahmen wir an einer Schnitzeljagd teil, bei der wir verschiedene kreative Fotos und Videos machen und dabei auch Einheimische ansprechen mussten, zum Beispiel mit Surfern, lustigen Schatten oder nachgestellten Filmszenen. Dabei entstanden viele tolle und lustige Ergebnisse.

Am Montagmorgen trafen wir uns bereits um 9 Uhr bei Surfers‘ Bay und machten uns auf den Rückweg, nachdem wir uns schweren Herzens von unseren Gastfamilien verabschiedet hatten. Nach der etwa vierstündigen Fahrt zum Flughafen hatten wir dort noch Zeit, letzte Souvenirs für unsere Familien zu kaufen. Gegen 21 Uhr kamen wir schließlich wieder am HGW an, wo wir bereits von unseren Familien erwartet wurden. Damit endete unsere erlebnisreiche und unvergessliche Sprachreise nach Irland.

(Charlotte Raith und Franziska Radl, 9A / meis)