Felix Chaykin (Klasse 8b) und Lena Meyer (Q13) sind die diesjährigen Sieger des Wettbewerbes „Jugend debattiert“
In Zeiten hitziger Debatten lohnt es sich, konstruktiven Diskurs zu fördern. Dies hat sich das Projekt „Jugend debattiert“ seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt und auch das Hallertau-Gymnasium Wolnzach ist nun schon seit dem Schuljahr 2010/11 eine von etwa 1500 Schulen in Deutschland, die sich alljährlich an diesem Wettbewerb beteiligen. So wurden für die Sekundarstufe I bereits vor den Weihnachtsferien in allen 8. Klassen zwei Sieger ermittelt, die dann am 16. 1. 2026 am Schulentscheid teilnahmen. Nach den zwei Vorrunden standen sich Felix Chaykin (Klasse 8b) und Helene Friedhoff (Klasse 8a) auf der Pro-Seite und Lilli Kuhn (Klasse 8d) und Franziska Ottowitz (Klasse 8d) auf der Contra-Seite gegenüber. Die Fragestellung der Finaldebatte lautete: „Soll es einen alljährlichen Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern geben?“ In den Eröffnungsreden müssen die Debattantinnen und Debattanten kurz ihre Argumente vorstellen, damit diese dann in der Freien Aussprache entfaltet, gegeneinander abgewogen oder auch entkräftet werden können. Dieser argumentative Austausch, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Überzeugungskraft und vor allem auch ihre Gesprächsfähigkeit unter Beweis stellen müssen, berührte hier vor allem Fragen von Bildungsgerechtigkeit, kulturellem Austausch und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten. Mit großer Sachkenntnis und sprachlich brillant präsentierte Felix Chaykin die Pro-Position so überzeugend, dass die Jury, die aus Lehrkräften sowie speziell ausgebildeten Schülerjurorinnen und -juroren besteht, ihn klar auf Platz 1 sah. Lilli Kuhn konnte auf der Contra-Seite durch ihre präzise Argumentation und ihren guten Überblick über die Debatte durchaus dagegenhalten und erreichte den zweiten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgten Helene Friedhoff (Platz 3) und Franziska Ottwowitz (Platz 4).
Für die Sekundarstufe II ging der Schulentscheid am 22. Januar 2026 in die Finalrunde. Teilnehmende waren Jan Krüger (Q13), Adrian Endisch (Q13), Laura Kneidl (Q13) und Lena Meyer (Q13). Debattiert wurde über die Frage, ob eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden sollte. Äußerst differenziert wurden Argumente über Grundwerte wie Verpflichtung vs. individuelle Freiheit, Sicherheit, gesellschaftliche Verantwortung und die Auswirkungen auf Ausbildung, Jugendarbeit und Chancengleichheit erörtert. Lena Meyer setzte sich auf der Position Contra 2 mit starken Gegenargumenten durch und belegte, wie auch bereits letztes Jahr, den ersten Platz. Laura Kneidl errang Platz zwei, Jan Krüger Platz drei und Adrian Endisch Platz vier.
Alle Erst- und Zweitplatzierten der Finalrunden vertreten unsere Schule beim kommenden Regionalentscheid am 11. 2. 2026 in Regensburg. Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich zu ihrer starken Leistung und wünschen viel Erfolg für die nächste Runde!
Andrea Hingsammer und Martin Reicheneder


